Diese merkwürdig lichten Wälder sind das Ergebnis von Holzerntemaßnahmen. Foto: Naturcentrum AB.Diese merkwürdig lichten Wälder sind das Ergebnis von Holzerntemaßnahmen. Foto: Naturcentrum AB.

Holzernte

Im Gränslandet wurden seit der Gründung des Kupferbergwerks Røros kobberverk 1644 während gut 300 Jahren umfassende Holzerntemaßnahmen durchgeführt. Zuerst musste der unersättliche Holzhunger der Schmelzöfen gestillt werden. Später waren die Forstunternehmen auf das wertvolle Holz aus. Natürlich haben die Holzernteaktivitäten die Wälder des Gränslandet geprägt.

Ende der Holzernte

Noch in den 1950er Jahren legte das staatliche norwegische Forstunternehmen Statens Skoger einen großen Schlag am See Rogen an. Es handelte sich um eine der letzten umfangreichen Hiebmaßnahmen Norwegens und Schwedens, die auf traditionelle Weise mit Pferden, Äxten und Handsägen durchgeführt wurden. Die Holzfäller wohnten den ganzen Winter über in Hütten im Wald. Im Laufe von vier Jahren fällten sie 20 000 Kubikmeter Holz.

Die schönsten und dicksten Kiefern wurden gefällt und abtransportiert, während man morsche, schiefe und verzogene Bäume stehen ließ. Deshalb können Sie im Gränslandet auch heute noch uralte krumme Kiefern sehen.

200 000 Kubikmeter stehendes Holz kaufte die Firma Kiær & Mathiesen Ltd. in der Femund-Gegend im Jahr 1904.
Der größte Teil davon wurde mithilfe des Holzriesen am Femunden abtransportiert.