Waldbrandspuren auf einer Waldkiefer. Foto: Naturcentrum AB.Waldbrandspuren auf einer Waldkiefer. Foto: Naturcentrum AB.

Waldbrand

Bevor schnelle Feuerwehreinsätze wie in der heutigen Zeit möglich waren, konnte ein Blitzeinschlag einen großen Waldbrand auslösen. Es gab regelrechte Brandjahre, in denen große Teile des Nadelwaldgürtels in Flammen standen.

Viele Tiere und Pflanzen haben sich so angepasst, dass sie wiederkehrende Brandereignisse überleben. Zu diesen gehört auch die Waldkiefer, die Bränden vor allem wegen ihrer hohen Krone und dicken Rinde standhält.

Im Gränslandet kann man an alten Bäumen und Stöcken Spuren von Waldbränden entdecken. Untersuchungen im Nationalpark Gutulia ergaben, dass es seit Beginn des 18. Jahrhunderts vier Waldbrände gegeben hatte: in den Jahren 1700, 1720, 1800 und 1860. Auch an vielen anderen Stellen im Gränslandet brannte es. Aber die Seen und Wasserläufe sowie die felsigen baumlosen Gebirgsbereiche verhinderten, dass sich die Brände auf das gesamte Gebiet ausbreiten konnten.

Deshalb griff die Feuerwehr nicht ein

Im Jahr 2009 brannte es im Nationalpark Femundsmarka an drei Stellen. Man ließ der Natur aber ihren Lauf und löschte die Brände nicht. Die Feuerwehr hielt die Waldbrände lediglich unter Aufsicht, um Schäden für Menschen oder Gebäude zu verhindern. Wenn Sie mit eigenen Augen sehen wollen, wie das Leben nach einem Brand wieder Einzug hält, können Sie die ehemalige Waldbrandfläche westlich des Flusses Reva besuchen.